Strom besitzt in der freien Marktwirtschaft eine besondere Stellung, denn da keine qualitativen Unterschiede bei diesem Produkt vorhanden sind kann auch ein unterschiedlicher Strompreis schwer gerechtfertigt werden.

 

In den letzten Jahren sind die Energiekosten in Deutschland dramatisch angestiegen, dies hat neben der Verteuerung fossiler Rohstoffe nicht zuletzt mit der Tatsache zu tun, dass teurer "ökologischer" Strom gesetzlich gefördert bzw. vorgeschrieben wird. Der Trend der großen Anbieter setzt sich in Richtung Preissteigerung fort, doch gibt es auch viele Anbieter von Billigstrom. Dennoch besteht die Problematik, dass Strom über große Distanzen schwächer wird, d.h. er geht verloren, daher muss man für einen weit entfernten Anbieter mehr Geld hinlegen. Der Strompreis ist also abhängig von der Region in der der Kunde ansässig ist.

 

Die Stadt Köln benötigt jährlich knapp 600 Gigawattstunden um ihren Energiebedarf zu decken, dies ist neben der Fläche von 400 km² auch auf die hohe Einwohnerzahl von 1 Millionen Menschen zurückzuführen. Alleine das technische Rathaus Köln beansprucht mit einer Millionen Euro jährlichen Energiekosten eine Spitzenstellung im Stromverbrauch. Um Energie und Geld zu sparen wurden zahlreiche Projekte ins Leben gerufen, so ist geplant innerhalb der nächsten 4 Jahre knapp 5.000 öffentliche Straßenbeleuchtungen auszuwechseln. Durch die daraus resultierende Absenkung des Energieverbrauchs um rund 30% wird nicht nur der Geldbeutel geschont, denn insbesondere die Umwelt wird durch einen verminderten Ausstoß von 350 Tonnen Kohlendioxid entlastet. Die viertgrößte Stadt Deutschlands wurde früher durch die GEW Köln mit Energie versorgt, heutzutage versorgt diese als eingetragener Grundversorger der Stadt Köln unter dem Namen RheinEnergie AG rund 2,5 Millionen Kölner Haushalte mit Energie.

 

Finden Sie auch weitere regionale Informationen über Stromanbieter:

 

Strom Hamburg

Strom Berlin

Strom Düsseldorf

Strom Dortmund

Strom Dresden

Strom Frankfurt

Strom München

 

 

 

Zurück