Energiewende in Deutschland - kommen wir voran?

Jeder hört es – immer wieder. Das Wort Energiewende begleitet einen jeden Bürger in den verschiedenen Medien oder in Gesprächen mit Kollegen und Freunden immer wieder und das bereits seit Jahren. Bekannte Details sind dabei bei vielen Menschen nur rudimentär vorhanden. Man weiß, dass die Energiewende im Jahr 2022 abgeschlossen sein soll und die Bundesregierung diesen Plan verabschiedet hat. Außerdem steht er immer wieder auf der Agenda im Bundestag, ist also weiterhin ein wichtiges, immer wieder zu beleuchtendes Thema.

Wenn es jedoch darum geht, die Ziele der Energiewende zu nennen, stoßen viele Bürger an ihre Grenzen. Kein Wunder, denn die Komplexität, die dieses Thema ausstrahlt, schreckt viele Menschen ab und sorgt dafür, dass sich nur wenige Verbraucher mit den Details der Energiewende tatsächlich auseinandersetzen.

Grundlegend hat zwar jeder verstand, um was es geht, doch die Einzelheiten sind oft unklar.

Um Sie in diesem Bereich einfach und klar verständlich zu informieren und Ihnen ein gewisses Basiswissen an die Hand zu geben, erfahren Sie hier alles Nötige rund um die Energiewende. Und da diese zwar bis 2022 abgeschlossen sein soll, nennen wir Ihnen nicht nur die Ziele, sondern bewerten auch den momentanen Stand der Entwicklung.


Laut dem Umweltbundesamt gibt es vier Hauptziele, deren Umsetzung schon begonnen hat:

  • Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022
  • Steigerung der Energieeffizienz
  • Ausbau erneuerbarer Energien
  • Reduzierung von Treibhausemissionen → Klimaschutz
Billigstrom.net - Energiewende

Aufgrund des geplanten Ausstiegs aus der Atomenergie bis zum Jahr 2022 wird diese Zahl, wie auch in diesem Artikel, gerne als Abschlussjahr der Energiewende genannt. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Natürlich gilt der endgültige Ausstieg als Meilenstein, doch die Wende soll danach fortgesetzt werden. Ein grundlegendes Gerüst steht bereits schon bis in das Jahr 2050 hinein.

Möchte man nun einen Zwischenstand der Energiewende mit dem Zwischenziel 2022 in Worte fassen, so lässt sich festhalten, dass man sich bisher sehr diszipliniert an den Plan halten konnte und die finanziellen Mittel nicht, wie von Kritikern befürchtet, am Ende für etwas anderes ausgegeben werden. Das Bestreben, die Atomkraftwerke zu schließen, ist klar erkennbar und wird an vielen Standorten bereits vorbereitet bzw. ist schon durchgeführt.

Gleichzeitig wird der Aufbau von Anlagen zum Nutzen erneuerbarer Energien vorangetrieben. In kleinen Schritten, aber durchaus sinnvoll und strukturell verständlich. Kooperationen mit Ländern, die von ihrem Standort her prädestiniert für solche Anlagen sind wurden eingegangen. Hierzu zählen zum Beispiel das Alpenland Österreich und Norwegen.

Mit gemeinsamen Anlagen schlägt die deutsche Bundesregierung zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum Einen kann man dir natürlich vorhandenen Ressourcen des jeweiligen Landes nutzen, um viel Strom zu produzieren. Zum Anderen werden die Kosten des Aufbaus dieser Anlagen geteilt, sodass auch die finanzielle Belastung sinkt. Als Folge davon ist es möglich, mit den bereitgestellten Mitteln im Endeffekt mehr Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien zu bauen, als ursprünglich veranschlagt.

Dies zieht einen Vertrauenssprung nach sich, der sich eigentlich selbst erklärt. Denn wer auch immer dem Vorhaben der Regierung und des Umweltbundesamtes kritisch gegenüberstand muss heute zugeben, dass die ambitionierten Pläne, die vor einigen Jahren veröffentlicht wurden, keinesfalls utopisch in der Umsetzung sind. 


Vielmehr wirft die Energiewende, ihr Zwischenstand und auch der Blick in die Zukunft einen positiven, freundlichen Schatten auf die Regierung. Die Bürger, so scheint die allgemeine Stimmung zu sein, vertrauen in diesem Punkt den handelnden Personen und glauben daran, dass die weiteren Ziele, die auf der Agenda stehen, umgesetzt werden können.

Natürlich haben sich trotz der positiven Entwicklung auch Gegner positioniert. Diese kritisieren den Verlust von Arbeitsplätzen in dem Atomkraftsektor. Dieses Argument kann die Bundesregierung nicht entkräften, da dieser Weg langfristig gesehen alternativlos ist.

Im Großen und Ganzen überwiegen jedoch die Befürworter des Weges der Bundesregierung. Kanzlerin Angela Merkel nutzt das Wort „alternativlos“ sehr gerne und steckt dafür von der Opposition oft Kritik ein, doch in diesem Punkt stimmen ihr viele Verbraucher, Parteifreunde und Oppositionelle zu. Deutschland ist auf dem richtigen Weg, es verfolgt die Energiewende strukturiert und mit Nachdruck ohne jedoch Entscheidungen und Entwicklungen zu sehr zu forcieren.

So ist der Klimaschutz und die Nutzung erneuerbarer Energien schon lange kein Fremdwort mehr und in der Zukunft hoffentlich auch weiterhin eine Entwicklung, auf die man als Bürger und Verbraucher stolz sein kann.

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