Das schwarze Gold stirbt aus...

...warum Steinkohle trotz massenhaften Vorkommens als Stromerzeuger nicht mehr in Frage kommt.

Die Energiewende beschäftigt uns alle. Alte Menschen möchten, dass die Kinder und Enkel ein wohlbehaltenes Leben führen können, die neuere Generation wünscht sich dies wiederum für die weiteren Nachfahren. Trotzdem gehen wir erst seit kurzem und auch immer noch nicht konsequent mit uns und unserer Umwelt um. Die Anzeichen, dies zu ändern, sind mittlerweile jedoch ebenso deutlich, wie das Bemühen der Regierungen. Viel Geld wird in die Hand genommen, um einen Umschwung herbeizuführen. So drückt das Wort Energiewende auch ein Stück Hoffnung aus. Doch sie ist ein Stück weit nicht nur wegen des größeren Bewusstseins gegenüber der Erde absolut notwendig. Die großen Industrieländer, die seit Jahrzehnten fossile Brennträger wie Steinkohle gefördert haben, sähen sich auch ohne die Energiewende zu einem Umdenken gezwungen. Warum, das erfahren Sie hier. 

Unerreichbare Ziele

Nein, diese Überschrift ist nicht der Beginn eines Abgesangs auf die Ziele der deutschen Bundesregierung. Dies ist ein anderes Thema. Wir möchten einmal einen anderen Blick auf die Beweggründe werfen, die im allgemeinen Gedankengut gerne untergehen. Denn es ist, rein theoretisch, nicht nötig, sich mit erneuerbaren Energien abzufinden. Denn entgegen der landläufigen Meinung ist es keineswegs so, dass keine fossilen Brennträger mehr in unseren Böden schlummern und darauf warten gefördert zu werden. Vielmehr liegt das Problem in der Umsetzbarkeit. Kurz: Deutschland hat zwar noch eine schier unglaubliche Zahl an Steinkohlereserven, wir kommen dort aber nicht ran. Das bedeutet, dass die Steinkohle, die man theoretisch noch fördern könnte, so weit unter der Erdoberfläche liegt, dass man dort nicht mehr herankommt. Noch detailliert heißt das jedoch nicht, dass es unmöglich wäre. Das Geld, was man aber in die Hand nehmen müsste, um eben diese Steinkohle zu fördern, nimmt man nun lieber für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Eine weise Entscheidung. Denn auch Steinkohle, seit Menschengedenken auch „das schwarze Gold“ genannt, ist nunmal endlich. Wobei auch das relativ zu sehen ist. Rund 270 Milliarden Tonnen sollen noch in unseren Böden schlummern. Eine aberwitzige Zahl. 



Gute Entscheidungen – aber nicht überall

Deutschland hat die Zeichen der Zeit also erkannt und zur richtigen, wenn auch etwas späten, Zeit die sinnvollste Entscheidung für ein langfristiges Fortbestehen der Erde geschaffen. Vorausgesetzt die Umweltziele werden auch erfolgreich zum Abschluss gebracht. Andere Länder sehen die Gefahr der ausgehenden Steinkohle noch nicht so akut, ignorieren diese gekonnt oder aber gehen einen ähnlichen Weg wie Deutschland. Hier wären die USA zu nennen, die exakt das gleiche Problem haben, wie Deutschland. Viel Steinkohle in den Böden – dabei aber kaum eine Möglichkeit diese für einen angemessenen Preis zu fördern. China und Indien, die beiden Schwellenländer mit dem größten Potenzial, hingegen setzen weiter voll auf Steinkohle und gehen unterschiedlich mit der Problematik um. China fördert jährlich fünfmal so viel Steinkohle wie der zweitgrößte Förderer USA. Dementsprechend schnell sinkt die Zahl der verfügbaren Vorkommen. Jedoch denkt China nicht daran, die rund 1,4 Milliarden Menschen nach und nach mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Vielmehr, und das ist jetzt kein Witz, denkt die Volksrepublik darüber nach, Land in anderen Staaten zu kaufen und die Steinkohle dort zu fördern. So befindet sich die Regierung des Landes beispielsweise in Gesprächen mit Namibia. Hier sollen große Reserven liegen, die von der chinesischen Bevölkerung jedoch ebenfalls wieder sehr schnell verbraucht werden würden. 

 

Einheitliche Linie erforderlich

So bleibt am Ende zu hoffen, dass alle Mächte dieser Welt intelligent genug sein werden, dass Problem der Förderung der Steinkohle frühzeitig zu erkennen und entsprechend clever damit umzugehen. Wir als Verbraucher bleiben davon natürlich erst einmal unberührt und freuen uns weiter über den billigen Strompreis und die große Konkurrenz auf dem Markt, die entsprechende Angebote nach sich zieht. Den Überblick zu behalten, fällt da schon echt schwer. Machen Sie deshalb auf www.billigstrom.net einfach mal einen Strompreisvergleich und finden heraus, welcher Anbieter das beste Angebot für Sie in petto hat. 

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