Abschlagszahlungen - alle Infos, die Sie benötigen

Die monatliche Abgabe, die Sie als Festpreis, meist für ein Jahr, an Ihren Stromanbieter zahlen, heißt Abschlag. Doch wie auch bei vielen anderen Facetten der Stromanbieter gibt es einige Dinge zu beachten, die Ihnen das Leben mit diesen Abschlagszahlungen deutlich erleichtern kann.

Welche das sind und wie Sie damit viel Geld sparen können, erfahren Sie hier.



Billigstrom.net - Abschlagszahlungen

Das Positive an einer Abschlagszahlung an Ihren Stromanbieter ist die feste Kalkulierbarkeit der Kosten. Mit Einzug in eine neue Wohnung und Beginn des Vertragsverhältnisses legen Sie einen bestimmten Preis fest und können sich sicher sein, dass dieser monatlich von Ihrem Konto abgeht. Spannend wird es nur bei Frage, wie hoch man diese Zahlung ansetzt.

Am Wichtigsten ist dabei zuerst einmal, dass Sie es überhaupt tun. Denn wenn nicht, könnte Ihnen auf Ihrer ersten Monatsabrechnung ein blaues Wunder blühen.

Menschen, die das erste Mal abziehen, bekommen nämlich bei Nichtangabe der gewünschten Abschlagszahlung vom Stromanbieter einen bestimmten Verbrauch vorgesetzt, der nicht annähernd zu dem passt, was ein einzelner Bewohner pro Monat verbraucht.

So sollte sich die Abschlagszahlung für einen Anwohner je nach Wohnungsgröße und Stromverbrauch zwischen 30-50€ bewegen. Die automatisch festgelegte Zahlung kann jedoch schnell doppelt so hoch sein.

Für die gesamte Thematik gilt allerdings, dass es ebenso unklug ist, einen viel zu niedrigen Abschlag festzusetzen. Dies würde bedeuten, dass Sie am Ende des Jahres in Ihrer Abrechnung ein deutliches Minus vorfinden, welches Sie in einer Einmalzahlung zu begleichen hätten. Eine gesunde Einschätzung seines eigenen Verbrauchs ist also die halbe Miete.

Doch warum gilt der Abschlag dann immer wieder als Ärgernis, wenn das Prinzip so einfach ist. Nun, am Ende des Jahres bekommen Sie nicht nur eine Abrechnung, in der Sie entweder zu einer Nachzahlung aufgefordert oder Ihnen Geld zurücküberwiesen wird. Der Stromanbieter besitzt darüber hinaus das Recht, Ihren Abschlag gemäß Ihrem Verbrauch hoch- bzw. runterzusetzen. Dies wird Ihnen auf der Jahresabrechnung jedoch nicht mitgeteilt, sondern steht im Vertrag, dessen Details man möglicherweise nach zwölf Monaten nicht mehr im Gedächtnis hat.

Dazu ein Beispiel: Der Student Johannes wohnt auf 32 qm in einer Einzimmerwohnung und hat, weil er lieber etwas mehr zahlt und dann etwas wiederbekommt, ein Jahr lang einen Abschlag von 40€ im Monat gezahlt. Durch seine Unerfahrenheit im Umgang mit Stromanbietern freut er sich bei seiner Jahresabrechnung über die große Rückzahlung, die seine klamme Kasse durchaus gebrauchen kann. In den nächsten Monaten schaut er zwar immer wieder online in seine Kontoauszüge rein, bemerkt dabei jedoch erst nach drei Monaten, dass sein Abschlag, passend zu seinem niedrigen Verbrauch, heruntergesetzt wurde. Dies war nie sein Wille, da er einer möglichen Nachzahlung in jedem Fall aus dem Weg gehen will.



Um solchen oder anderen Szenarien aus dem Weg zu gehen und vor allem um sich vor einer Nachzahlung zu schützen, ist es dringend zu empfehlen, sich mit Eintreffen der Jahresabrechnung mit seinem Stromanbieter in Verbindung zu setzen. Dort erfahren Sie binnen Sekunden Ihren „neuen“ Abschlag und können diesen nun beliebig verändern.

Wir empfehlen darüber hinaus einen jährlichen Stromvergleich auf billigstrom.net, damit Sie nicht nur Ihren Abschlag anpassen, sondern vielleicht auch einen günstigeren Tarif finden können, der Ihren Geldbeutel mehr schont als Ihr jetziger. 

 

CHECKLISTE: Stromabschlag

  1. Gedanken machen, wie hoch der persönliche Verbrauch sein könnte.
  2. Monatlichen Abschlag knapp über dem erwarteten Verbrauch wählen.
  3. Jährlich den Abschlag überprüfen und ggf. ändern.
  4. Regelmäßig Stromvergleich auf Billigstrom.net durchführen und billige Tarife finden.
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