Das intelligente Haus - Energieregulierung der Zukunft

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Sie sind noch nicht weit verbreitet, doch wer die finanziellen Mittel besitzt baut heute immer mehr auf sogenannte „Smart Homes“. Diese Häuser sind mit Technologien und Programmen ausgestattet, die es dem Besitzer erlauben, per Tablet oder Smartphone Dinge zu regulieren, wie die Heizung oder den Status einiger technischer Geräte. Wie sinnvoll diese intelligenten Häuser sind und ob sie für die mittelfristige Zukunft eine Option für alle Menschen darstellen, erfahren Sie hier.

Zuerst einmal ist zu nennen, dass die „Smart Homes“ deutlich mehr Vor-, als Nachteile haben. Die Möglichkeit, aus der Ferne oder vom Sofa den Energieverbrauch zu regulieren,  sorgt nämlich für die Auslöschung der großen Konstante im Verhalten der Menschen, welches jedes Jahr viel Energie verbraucht hat – der Faulheit. Wer nach einem anstrengenden Arbeitstag und dem Erledigen des Haushalts auf dem Sofa liegt und vor sich hin vegetiert hat alles, aber keine Lust aufzustehen, um den Heizkörper runterzudrehen. Dasselbe Phänomen, mit dem Laptop, der im Nebenzimmer auf Standby läuft. Und der Plan, die Wäsche morgens bereits in die Maschine zu tun, damit sie abends direkt angestellt werden kann, wird nun durch den aktuellen Zustand auf dem Sofa auch ad acta gelegt. Zur Folge hat dies für den Verbraucher jeden Tag einige Kilowattstunden, die verschwendet werden, für den Kleiderschrank, dass Klamotten fehlen, die schon hätten sauber sein können und für die Anbieter ein paar Stunden mehr, in denen der Haushalt mehr verbraucht, als er eigentlich benötigt.



 

Genau dies verhindert nun das „Smart Home“. Durch die einfache Nutzung am Smartphone oder Tablet reicht ein Knopfdruck und die Temperatur am Heizkörper verändert sich. Dies ist zum Beispiel der letzte Schritt einer Entwicklung. Denn mithilfe von automatisierten Reglern, die tagsüber wärmen und die Heizung nachts ausschalten, wurde schon in der jüngeren Vergangenheit eine Menge Energie gespart. Diese Voreinstellungen lassen sich nun natürlich ganz einfach per App vornehmen, sodass man die Automatismen sogar so einstellen kann, dass sie am Wochenende, wenn jemand tagsüber zu Hause ist, anders funktionieren, als unter der Woche. Und wenn man mal Urlaub hat, lassen sich die Heizkörper natürlich auch darauf einstellen. Darüber hinaus erkennen sie, welche Temperatur gerade im Raum herrscht und haben die Möglichkeit, sich auf Befehl immer genau so zu verhalten, dass eine bestimmte Temperatur nicht unter- oder überschritten wird.

Ähnlich verhält es sich mit den anderen, regulierbaren Gerätschaften. Einen Laptop oder PC von Standby auf Aus zu stellen, bringt an einem Tag nicht. Macht man dies jedoch über Monate, kommt schon eine Summe zusammen, für die es sich lohnt.

Benachteiligt werden bei diesen „Smart Homes“ vor allem die Stromanbieter. Denn wie oben schon angedeutet, leben diese zum einen von der offensichtlichen Benutzung und dem daraus resultierenden Energieverbrauch. Zum anderen jedoch spielt auch das Verbrauchen von Energie eine Rolle, bei der man vergisst, etwas abzuschalten oder zu faul ist, dies zu tun. Durch die intelligenten Häuser wird vor allem diese Zahl deutlich verkleinert. Den Verbrauchern wird es erleichtert, sich auf den Energieverbrauch zu konzentrieren und per Knopfdruck Geld zu sparen. Für die Stromriesen nicht weniger als eine Zwickmühle. Denn sie profitierten zwar von diesen Einnahmen, können jedoch nicht offen damit argumentieren, dass diese nun wegfallen, weil jede verschwendete Kilowattstunde Strom auch die Umwelt belastet. Dieser Zusammenhang liegt auf der Hand und entkräftet das Problem der Stromriesen. Sollten diese offen sagen, dass ihnen die Einnahmen verloren gehen, wenn alle Verbraucher sorgsam mit Energie haushalten, sagen sie gleichzeitig auch, dass ihnen die Umweltbelastung in diesem Zusammenhang keine Bauchschmerzen bereitet. Unter Berücksichtigung der Energiepolitik der Bundesregierung in enger Absprache mit den Wirtschaftsmächten ein nicht zu vertretender Standpunkt. Die Angst vor Imageproblemen bei einer solchen Aussage dürfte auf Seiten der Stromriesen größer sein, als die Verärgerung über niedrigere Einnahmen pro Verbraucher.

Alles in allem bietet sich ein „Smart Home“ schon heute an. Durch technischen Fortschritt und die Affinität vieler Verbraucher zu Geräten aller Art ist ein intelligentes Haus ein innovativer Schritt in die Zukunft. Die Investitionen für die Installation sind nicht zu unterschätzen, für ein selbst gebautes Eigenheim dürften sich diese langfristig jedoch rentieren, da man stets Energiekosten einspart.

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