Stromspartipps - besonders für Studenten!

Das Studentenleben hat viele gute Seiten und gehört bestimmt mit zu der besten Zeit, die man in jungen Jahren erlebt. Der allgemeinen Meinung nach, ist man als Student eh nur am Feiern, auf Wg-Partys (auch feiern), schläft aus und ab und zu geht man zu einer entspannten Vorlesung in die Uni. Naja, so einfach ist das Leben als Student aber dann doch nicht.

Für die Recherchen zu diesem Artikel haben wir auch in der Billigstrom.net-Redaktion rumgefragt und abgesehen von einigen lustigen alten Geschichten und Anekdoten, sind wir uns alle einig, dass das Studentenleben auch hart war - vor allem in finanzieller Hinsicht. Und hätten wir damals alle schon das Wissen aus dem Strombereich gehabt, wie wir es heute haben, dann hätten wir die eine oder andere Wg-Party mehr schmeißen können…haha.

Aber jetzt Butter bei die Fische: Wir haben es auf dem harten Weg lernen müssen, aber unsere Erfahrungen können und möchten wir gerne an die Jungen weitergeben. Also liebe Neustudenten, die das erste Mal das Nest, Hotel Mama, usw. verlassen und in ihr eigenes kleines Reich ziehen, hier einige wertvolle Tipps, die euch gerne einiges an Geld und Stress sparen können.

Also liebe Kommilitonen, wie in einer Vorlesung - Aufpassen und Konzentration! Sechs allgemeine Tipps, die euch auf jeden Fall anfangs gut voranbringen:

  1. Strompreise örtlicher und überregionaler Energieanbieter schwanken wie die Besucher einer Vorlesung. Daher gilt es immer vorab einen Vergleich der Stromanbieter zu machen, um den günstigsten Stromanbieter für die persönlichen Bedürfnisse zu finden. Dafür könnt ihr unseren Vergleichsrechner nutzen, der ist nämlich kostenfrei, schnell und einfach zu handhaben
  2. Beachtet bei eurer Suche gar nicht erst Anbieter, die ein Zahlung im Voraus verlangen, also Vorkasse oder eine Kaution, oder die Sonderabschläge mit aufführen. Bei letzterem kann dann bei einem Wechsel des Stromanbieters eine Zahlung am Ende des Vertrages verlangt werden, die man dann entweder auf ein Mal oder in Raten abbezahlen muss.
  3. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist, diese sind auch besonders zu beachten. Dies kommt einem zu Guten, falls die Preise erhöht werden oder man doch kurzfristig seinen Studienort wechselt oder ein Auslandssemester in Angriff nimmt. Richtig gut ist es auch noch, wenn man einen Anbieter findet, der einem garantiert, dass er die Preise für einen bestimmten Zeitraum nicht erhöht – eine sogenannte Preisgarantie.
  4. Studenten können bei der Wahl ihres Stromversorgers nicht nur versuchen Geld zu sparen, sondern auch die Umwelt zu schonen. Es steckt noch in vielen Köpfen, dass Ökostrom teuer und nur was für Bessermacher ist. Doch es hat sich in der Strombranche viel getan. Ökostrom kann mittlerweile sehr gut mit Strom aus fossilen Brennstoffen mithalten, d.h. gleich teuer sein oder sogar günstiger. Also traut euch ruhig da auch mal zu schauen.
  5. Ein Student beim Lernen vor der Klausurenphase ist schon so etwas wie ein Büroarbeiter: PC oder Laptop, Drucker, Scanner, Tischlampe, usw. Es werden viele Stromquellen benötigt und somit Strom verbraucht. Daher gilt, wenn man sich eine Lernpause gönnt oder an dem Tag mit dem Lernen durch ist, Alle Geräte ausschalten und nicht nur in den Standby-Modus schalten – am besten eine Mehrsteckdose verwenden und diese ausschalten. Ein Griff und Strom gespart.
  6. Was auch noch als einfaches Mittel gilt, ist das Austauschen diverser Glühbirnen und Halogenleuchten. Diese ersetzt man dann mit Energiesparlampen (ja, es gibt mittlerweile gute und günstige, die auch ordentlich leuchten). Hier kann es zwar zu Initialkosten kommen, aber Ende wird es sich rechnen!

Das waren schnelle und effective Tipps, die man auf jeden Fall beachten sollte. Aber es gibt noch so viel mehr, was man machen kann, um Strom zu sparen. Das Spektrum reicht Geräte richtig anders einstellen bis hin zu einfach sein Verhalten etwas anpassen und damit großes bewirken. Anbei noch ein paar andere Tricks, die euch als Studenten besonders helfen werden:

  • Gemeinsames Kochen in der WG: Achtet einfach darauf, dass der Topf auch zur Größe der Herdplatte passt und nutzt dazu immer einen Deckel. Somit nutzt ihr die Energie viel effizienter! Und will man nur schnell ein paar Nudeln kochen, dann nicht das Wasser im Topf zum Kochen bringen, sondern dafür zum größten Teil den Wasserkocher nutzen. Der benötigt nicht so viel Strom wie eine ganze Herdplatte.
    P.S. Es soll auch ehemalige Studenten aus unserer Redaktion Wasserkocher genutzt haben, um Frühstückseier zu kochen – gewusst wie.
  • Der WG-Kühlschrank: Was sich daran alles befindet, will man gar nicht wissen. Vor allem nicht nach einer wilden Party. Daher lohnt es sich 1-2 im Jahr den Kühlschrank plus Gefrierfach abzutauen, Eisschichten entfernen, sauber machen und dann auf optimale 7 Grad einstellen.
  • Der Herd: Sollen es doch mal nicht die Nudeln sein, sondern eine Tiefkühlpizza oder eine Fertig-Lasagne, dann nicht unnötig vorheizen. Das bringt für die Zubereitung des Gerichts nichts, sondern verbraucht nur mehr Strom. Aber zum Ende hin gerne den Herd schon ausschalten und die Restwärme nutzen - das bringt richtig was.
  • Waschmaschine: Sofern man nicht eine Waschmaschine im Keller hat, die das ganze Haus mitbenutzt, sondern man eine eigene besitzt, dann empfiehlt es sich immer die Maschine voll zu beladen. Wenn es nicht reicht, dann im Notfall sonst bei den Mitbewohnern nachfragen, ob die auch was gewaschen haben müssen. Zudem Waschvorgänge nutzen, die mit niedrigen Temperaturen waschen. Spart wieder mal Strom und bei den heutigen Waschmitteln muss man sich keine Sorgung um die Sauberkeit machen.
  • Die größte Energiequelle: Man mag mit Sonnenenergie gleich riesige Solarfelder verbinden, aber es geht auch anders. Es gibt schon für kleines Geld kleine Spielereien, mit denen man zu Hause das eine oder andere mit Strom versorgen kann, z.B. Handyladegerät oder Lampen. Und das das funktioniert sollten wir alle von unserem guten, alten Taschenrechner kennen, der seit der siebten Klasse immernoch läuft ohne die Batterie gewechselt zu haben.

Wenn ihr denn soweit seit, einen passenden Stromvertrag gefunden habt und jetzt den Vertrag abschließen wollt, dann achtet dabei auf die folgenden Punkte. Sie erklären euch, welche Einstellungen und Optionen ihr am besten auswählen solltet, um eure Bedürfnisse als Student am ehesten zu entsprechen:

  • Preisgarantie: Wie bereits oben erwähnt, ändern sich die Strompreise ständig. Daher auf Nummer sicher gehen und eine Preisgarantie wählen. Am besten für 12 Monate.
  • Vertragslaufzeit: Hier empfiehlt es sich ebenfalls eine Laufzeit von 12 Monaten zu wählen, nach Möglichkeit auch kürzer. So ist man bezüglich eines Auslandssemester o.ä. flexibler.
  • Vorkasse: Ganz klares Nein! Die Gefahr dabei ist einfach zu groß, dass das Geld dann weg ist, z.B. wenn eine Firma insolvent gehen sollte. Des Weiteren schränkt sie auch eure Flexibilität ein.
  • Kündigungsfrist: Je kürzer, desto besser. Dadurch könnt ihr immer wieder kurzfristig auf unangemeldete Lebenssituationen flexible reagieren.
  • Kaution: Ebenfalls ein klares Nein! Es ist einfach unnötig und man hat schon von den ein oder anderen Problemen gehört, das Geld wieder zu bekommen.
  • Anschlusslaufzeit: Auf die Dauer achten. Ist der Vertrag kurz davor abzulaufen, dann sollte er sich nicht automatisch um die gleich Dauer verlängern.
  • Strompakete: Wieder ein klares Nein! Hierbei kauft man ein Paket mit einer bestimmten Menge an Strom. Problem dabei ist, dass der nicht verbrauchte Strom verfällt und der darüber hinaus benötigte Strom ist sehr teuer.

Mit diesen Tipps, Tricks und Anweisungen solltet ihr besser gewappnet sein als für jede Klausur in eurem Studium. Wollt ihr also jetzt den günstigsten Stromtarif für euch finden, dann führt gleich mit unserem Tarifrechner einen Vergleich aus!

Wir suchen günstigen Strom für Sie!