Stromzähler ablesen leicht gemacht

Billigstrom - Stromzähler

Gewisse Rituale wiederholen sich alljährlich. Dazu gehört unter anderem das Feiern von Geburtstagen, Weihnachten oder dem Osterfest. Doch da gibt es noch ein kleines Ritual, das sich  jedes Jahr wiederholt; das Ablesen Ihres Stromzählers - auch wenn man das deutlich weniger zelebriert.

Es klingelt an der Haustür

Klingelt es zu einer bestimmten Zeit an der heimischen Haustür, weiß man meist schon gleich, wen man hinein lässt. Es sind die Außendienstmitarbeiter des für Ihre Region zuständigen Netzbetreibers, die Ihren Stromzähler ablesen möchten. Dies ist seit Jahrzehnten ein festes Ritual in deutschen Haushalten. Obwohl das Ablesen des Stromzählers meist schnell und ganz ohne Schwierigkeiten erledigt ist, sind die Außendienstmitarbeiter des Stromanbieters mit ihren Ablesegeräten ein eher ungebetener Besuch - natürlich, denn nachdem diese ihren Dienst erfüllt haben, werden Sie als Kunde bald zur Kasse gebeten. Und nach Möglichkeit möchte man sich da vor bösen Überraschungen schützen.



Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!

Manche Netzbetreiber bitten Ihre Kunden vorab, ihnen den Zählerstand zu einem gewissen Datum zu übermitteln. Dies ist allerdings eher selten der Fall. Gerade in Mehrfamilienhäusern wird meist ein fester Termin vereinbart, an dem die Außendienstmitarbeiter vorbeikommen und den Stand aller verbauten Stromzähler ablesen. Da man meist nicht direkt neben dem Außendienstmitarbeiter steht während dieser den Zählerstand ab liest, empfiehlt es sich, diesen ein Mal jährlich selbst zu kontrollieren. Diese Daten können Sie dann ihrem Netzbetreiber vor Ort durchgeben. Somit stellen Sie sicher, dass Sie nur das bezahlen, was sie auch verbraucht haben.

 

Falls Sie es noch nicht wussten

Möglicherweise lesen Sie Ihren Zählerstand zum ersten Mal ab. Dazu sollten Sie ein paar grundlegende Dinge wissen, die Ihnen das notwendige Knowhow verschaffen:

  • Stromzähler hängen meist im Keller
  • Sie sind an ihrem oft schwarzen oder weißen Plastikgehäuse zu erkennen
  • Das Herzstück eines jeden Stromzählers ist die Ziffernanzeige
  • Es gibt Zähler mit analoger oder digitaler Ziffernanzeige
  • Der Stromverbrauch wird in Kilowattstunden gemessen - kurz kWh
  • Wird kein Strom verbraucht, steht der Zähler still
  • Jeder Zähler besitzt eine Nummer, die ihn eindeutig zu einem Haushalt zuordnet


Billigstrom - alter Stromzähler
Stromzähler damals und heute

Immernoch hängen in den meisten Haushalten Stromzähler mit einer analogen Ziffernanzeige. Diese haben sich über die Jahrzehnte stets bewährt, allerdings gab es auch keine Alternative zu den herkömmlichen Zählern - das ändert sich nun langsam.

Neben den analogen Stromzählern gibt es seit ein paar Jahren nun auch Zähler mit einer digitalen Anzeige; diese werden “Smart Meter” genannt. Diese digitalen Geräte zeigen den exakten Stromverbrauch in der genauen Nutzungszeit an, wohingegen klassische, analoge Stromzähler den gesamten Stromverbrauch seit dem Einbau des Geräts im Haushalt aufzeichnen. Somit ist es etwas einfacher, den Strom bei einem digitalen Zähler abzulesen und die bestehende Möglichkeit dabei Fehler zu machen wird ebenfalls geringer, da man nicht mehr  - wie bei analogen Geräten üblich - die Differenz zwischen dem Zählerstand am Abrechnungsstart und dem Abrechnungsende ausrechnen muss. Das ist zwar keine hohe Mathematik, jedoch kann schon der kleinste Zahlendreher große Folgen für ihre Stromrechnung haben.

 

Den Stromzähler richtig ablesen

Ein jeder Stromzähler ist nach der für Deutschland üblichen DIN-Norm konstruiert und verbaut. Das stellt sicher, dass jeder Stromzähler in jedem Haushalt die gleichen Eigenschaften aufweist und auch genau gleich und ohne Abweichungen den Stromverbrauch aufzeichnet.

 

Lesen Sie die Zählernummer ab

Jeder Stromzähler hat eine Zählernummer, die ihn eindeutig einem Haushalt zuordnet. Falls Sie diese nicht wissen und ihren Stromzähler daher nicht finden können, schauen Sie einfach auf ihrer letzten Stromrechnung - dort ist sie dokumentiert. Auf dem Gerät befindet sich diese Zählernummer oft in der Nähe eines Barcodes. Dieser Barcode hat für Sie persönlich keine weitere Bedeutung und ist gegebenenfalls nur für den Außendienstmitarbeiter ihres Netzbetreibers relevant. Die Zählernummer befindet sich außerdem meist direkt ober- oder unterhalb der Drehscheibe. Diese lässt sich leicht und schnell finden. Schauen Sie einfach um die Drehscheibe herum und schon haben Sie die Zählernummer ihres Gerätes entdeckt (Beispiel: Nr.34171737).



Zählerstand ablesen

Ist der Stromzähler erstmal gefunden und die Zählernummer notiert, geht es nun daran, den Zählerstand abzulesen. Im besten Fall haben Sie den notierten Zählerstand aus dem letzten Jahr griffbereit, damit Sie direkt vor Ort vergleichen und die Differenz ausrechnen können.

Auf Ihrem Zähler befindet sich ein sogenanntes Rollen-Zählwerk mit einer Zahlenkombination, die Ihnen den aktuellen Zählerstand verrät. Angezeigt wird der Zählerstand übrigens in Kilowattstunden, kurz kWh. Beachten Sie hierbei, dass Sie lediglich nur bis zur Kommastelle ablesen. Die Nachkommastelle ist auf dem Zähler durch einen roten Bereich markiert. Diese gilt es - wie gesagt - nicht zu beachten. Nun haben Sie eine Zahlenfolge von 6 Ziffern vor sich. Notieren Sie diese und subtrahieren Sie den letzten Zählerstand von dem aktuellen. Die Differenz daraus ist die Menge an Strom, die Sie seit dem letzten Abrechnungsbeginn bis zum aktuellen Zählerstand verbraucht haben. Nun wissen Sie wie ganz genau, wie viel Strom Sie innerhalb eines Jahres verbraucht haben.

Wir suchen günstigen Strom für Sie!