Strom als Gefahrenherd im Haushalt

In der heutigen Zeit nutzen wir Bürger den uns zur Verfügung stehenden Strom mit einer fast atemberaubenden Selbstverständlichkeit. Was aufgrund der damit verbundenen Gefahren in seinen Anfängen zwar als faszinierende Errungenschaft galt, jedoch als nicht durchsetzungsfähig abgetan wurde, wird heute mit einer absoluten Normalität in jedem einzelnen Haushalt genutzt - ganz ohne um die Gefahren zu wissen, die vom Strom ausgehen können.

Wie gefährlich Strom tatsächlich sein kann, wird uns immer erst dann bewusst, wenn wir selbst mindestens ein Mal einen Stromunfall hatten. Um es bei Ihnen erst gar nicht so weit kommen zu lassen, möchten wir Ihnen im Folgenden bei der Prävention helfen und Sie über mögliche Gefahrenquellen im alltäglichen Gebrauch von Strom aufklären.


Ein Fehlerstrom-Schutzschalter kann Ihr Leben retten

Eine Sicherung verhindert, dass Ihr heimisches Stromnetz und elektrische Geräte überlastet werden. Und das schützt vor einem Brand. Unterlassen Sie daher auf jeden Fall das Basteln und Verändern an Sicherungen.

Eine einfache Haushaltssicherung reicht beim Schutz vor Bränden oft nicht aus. So genannte FI-Schutzschalter - auch “RCD” genannt - lösen dagegen äußerst schnell und schon bei kleinen Fehlerströmen aus. Sie schalten den überwachten Stromkreis direkt ab und schützen dadurch vor Kurzschlüssen und somit vor Bränden. Fehlerstrom-Schutzschalter sollten immer in einen Stromkreis eingebaut sein. Vor allem in besonderen Gefahrenbereichen wie Feuchträumen, Badezimmern und bei Pumpen für den Gartenteich oder das Aquarium. Natürlich können diese Schutzschalter auch noch nachträglich in den Stromkreis eingebaut werden. Somit können Sie auch noch jetzt die Möglichkeit nutzen und Ihren Haushalt besser schützen.

Billigstrom.net - Gefahr im Haushalt

Nutzen Sie nur sichere Elektrogeräte

Beim Kauf von Elektrongeräten sollten Sie immerzu auf das so genannte GS-Zeichen achten. Das Kürzel “GS” steht für “geprüfte Sicherheit” und bestätigt Ihnen als Käufer, dass das Gerät vom TÜV ordnungsgemäß auf seine Sicherheit geprüft wurde und grundlegend keine signifikanten Sicherheitsmängel aufweist.

Auch der so beliebte Stand-by-Modus von Elektrogeräten kann eine erhebliche Gefahrenquelle darstellen. Besonders wenn ein Gerät über einen langen Zeitraum nicht genutzt wird, sich dieses aber permanent im Stand-by-Modus befindet, können unvohergesehen Kurzschlüsse und somit Brände entstehen. Um dies zu vermeiden, trennen Sie das Gerät nach dem Benutzen stets komplett ab. Ist der An-Aus-Schalter am Gerät schwer zugänglich, können Sie auch eine vom TÜV geprüfte Steckleiste mit einem An-Aus-Schalter dazu verwenden, das Gerät regelmäßig, einfach und leicht zugänglich vom Stromkreis zu trennen.

 

Wo Strom ist, da ist auch Wärme

Neben der generellen Sicherheit, die von einem Elektrogerät ausgeht, sollten Sie als Nutzer auch darauf achten, unnötige Wärmeentwicklungen zu vermeiden. Achten Sie also stets darauf, dass das Gerät frei steht und nicht von Möbel oder anderen Haushaltsgegenständen eingeschlossen wird, sodass sich entwickelnde Wärme entweichen kann und keine Brände verursacht. Besonders bei Netzteilen - zum Beispiel bei Laptop-Ladegeräten - ist besonders darauf zu achten, dass diese niemals unter Bettdecken oder Wäsche liegen, da sich diese oftmals extrem aufheizen.

 

Strom und Kinder

Unsere kleinen wissen oft gar nichts über den Strom und die Gefahren, die von diesem ausgehen können. Aus diesem Grund ist es absolut notwendig, dass Sie Ihre Kinder darüber aufklären und auch in Kinderzimmern darauf achten, dass Spielzeuge, die eine 230 Volt Netzspannung benötigen, aus den Kinderzimmern verbannt werden. Lassen Sie Ihre Kinder ausschließlich Spielzeuge nutzen, die entweder Batterie oder Akku betrieben sind oder sogar gar keinen Strom benötigen. Auch ist es hilfreich, die Steckdosen in einem Kinderzimmer durch eine Kinderschutzsteckdose zu ersetzen. Somit können Ihre Kinder niemals Strom leitenden Gegenständen in die Steckdose stecken und dadurch einen Stromschlag bekommen. Falls doch ein Mal der Ernstfall eingetreten ist und Ihr Kind einen Stromschlag abbekommen hat, bringen Sie es umgehend ins Krankenhaus. Selbst wenn dem Kind auf den ersten Blick nichts anderes als ein bloßer Schreck anzumerken ist, denn ein Stromschlag kann mitunter lebensgefährliche Herzrythmusstörungen auslösen, die auch noch Stunden oder Tage später ernste Folgen haben können.



Lassen Sie Ihre Haushaltsinstallation überprüfen

Gerade in alten, betagten Gebäuden sind die Leitungen oftmals seit der ersten Installation nicht erneuert worden und stellen durch den jahrelangen Verschleiß unter Umständen eine große Gefahrenquelle dar. Da kann es schon Mal vorkommen, dass hinter einer Wand eine Stromleitung durchbrennt und somit einen Kurzschluss verursacht. Es lohnt sich also auf jeden Fall, die heimische Elektroinstallation gründlich von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Dies kann mitunter großem Ärger vorbeugen oder sogar Leben retten.

Haben Sie alte, beschädigte Kabel oder defekte Stecker im Haushalt, dann sollten Sie diese umgehend von einem Fachmann austauschen lassen. Kommen Sie nicht auf die Idee, defekte Leitungen mit Isolierband zu flicken. Außerdem sollten Sie immerzu darauf achten, dass Schalter, Steckdosen, Verlängerungskabel oder Ähnliches immer in tadellosem Zustand sind. Auch sollten Sie beim Herausziehen aus der Steckdose ein Elektrokabel stets direkt am Stecker packen, um so etwaige Knick-und Bruchstellen zu vermeiden. 

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