Der Sommer 2026 zeigt ein bekanntes Muster an den Strombörsen: In sonnen- und windreichen Perioden fallen die Großhandelspreise teils auf sehr niedrige Niveaus, während an schwülen, windstillen Tagen die Preise anziehen.
Für Privathaushalte mit klassischen Festpreistarifen ändert sich dadurch kurzfristig nichts. Wichtig: Wer einen dynamischen Tarif (z.B. über Tibber oder aWATTar) nutzt, kann in windreichen Nachtstunden von günstigen Börsenstrompreisen profitieren.
Netzentgelte steigen regional an
Während die Großhandelspreise sinken können, stellen mehrere Netzbetreiber zum Halbjahr Erhöhungen der Netzentgelte in Aussicht. Dies betrifft insbesondere Regionen mit hohem Ausbaubedarf für Windkraft-Anschlüsse. Für betroffene Haushalte kann das eine Preissteigerung von 1–3 ct/kWh bedeuten – Grund genug für einen erneuten Tarifvergleich.
Empfehlung: Tarif vergleichen
Da Netzentgelte regional stark variieren und Anbieterpreise sich jährlich ändern, empfehlen wir allen Verbrauchern, ihren Tarif spätestens 3 Monate vor Vertragsende neu zu vergleichen. Unser Vergleichsrechner zeigt die aktuell günstigsten Tarife für Ihre Region.
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